Bayer AG

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Bayer Grubu



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1 Ağustos 1863`te Friedrich Bayer adlı bir tüccar ve Johann Friedrich Weskott adlı bir boya ustası, Almanya`da şimdi Wuppertal şehrinin bir semti olan Barmen`de küçük bir boya malzemesi fabrikası kurdular. Hemen iki yıl sonra ABD`de bir katran fabrikasından hisse satın alan iki işadamı, denizaşırı pazarlara ara ürünler satışına başladılar. 1876`da Moskova`da bir fabrika açıldı, bunu 1883`te Kuzey Fransa`da Flers`te bir üretim tesisi izledi.

1 Temmuz 1881`de Bayer ve Weskott`un oğulları ve damatları Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co. adı altında 5.4 milyon Mark kuruluş sermayeli bir anonim şirket kurdular. İki yıl sonra şirket hisseleri borsada işlem görmeye başladı.

1884`te Carl Duisberg adlı bir kimyager Bayer`deki çalışma hayatına başladı. 1888`de Duisberg “Sağlık Ürünleri Departmanı”nı kurdu ve Merkezi Bilimsel Laboratuar`ı oluşturdu. Bu iki kurum, birçok öncü buluşa ev sahipliği yaptı. 1891`de Bayer, Carl Leverkus`tan alizarin kırmızısı boyaları üretmek için bir fabrika ve şimdi Leverkusen şehrinde olan bir başka tesisi satın aldı. Buradaki ilk fabrikalar yüzyılın başlarında kuruldu ve şirket merkezi 1912`de Leverkusen`e taşındı.

Şirket 1972`de adını Bayer AG olarak değiştirdi. Bayer o tarihten günümüze, bildiğimiz uluslararası sağlık hizmetleri ve kimyasallar grubu olarak gelişti.

2003`ten bu yana yeniden yapılanma çalışmaları sonucunda Bayer CropScience (BCS), Bayer HealthCare (BHC), Bayer MaterialScience (BMS) ve Bayer Business Services (BBS) gibi iş bölümlerinden oluşan bir yapı oluşturuldu.

Bayer Türkiye



<!-- Infobox_Unternehmen
| Name       = Bayer AG
| Logo       = 150px|Bayer Logo
| Unternehmensform = Aktiengesellschaft
| Slogan      = a€žScience for a better life“
| Gründungsdatum  = 1863
| Sitz       = Leverkusen
| Leitung     = Werner Wenning (Vorstandsvorsitzender)
| Mitarbeiterzahl = 106.000 (Stand: Ende 2006)
| Umsatz      = 28,956 Mrd. Euro (2006)
| Produkte     = ArzneimittelChemie
| Homepage     =  www.bayer.de


Die Bayer AG ist ein international tí¤tiger Konzern der chemischen Industrie mit Hauptsitz in Leverkusen. Das Unternehmen wurde 1863 gegründet und ging 1925 in der I.G. Farben auf. 1951 wurde das Unternehmen neu gegründet. Der Bayer-Konzern verfügt heute über 350 Gesellschaften und 110.200 Mitarbeiter ``(Stand 30. Juni 2006)``. Im Jahr 2006 erwirtschaftete die Bayer AG einen bereinigten Gewinn von 3,479 Mrd. Euro (EBIT) bei einem Umsatz von 28,956 Mrd. Euro.

Das operative Geschí¤ft wird von drei Teilkonzernen geführt:

weiter die Service-Gesellschaften:

Die meisten Menschen verbinden mit dem Namen Bayer das bekannteste Medikament des Unternehmens, das Schmerzmittel Aspirin.

Wahrzeichen des Bayer-Konzerns ist das Bayer-Kreuz, das an vielen gröíŸeren Standorten des Unternehmens zu sehen ist. In einem Kreis ist waagerecht und senkrecht der Schriftzug BAYER zu sehen.

Bei dem Vorgí¤nger des Bayer-Kreuzes stützte sich ein Löwe mit Flügeln auf eine Weltkugel. 1930 wurde in Leverkusen die damals gröíŸte Lichtreklame der Welt installiert: Der Durchmesser betrug 72 Meter, 2200 Glühlampen sorgten für die Beleuchtung. Das Gebilde hing zwischen zwei 126 Meter hohen Schornsteinen. 1958 verkleinerte man das Bayer-Kreuz auf einen Durchmesser von 51 Metern. Dies entspricht der heutigen Form (Januar 2004). --> <!--

Lage und Verkehr



Der Chemiepark Leverkusen, Hauptwerk und -sitz der Bayer AG, liegt zur einen Hí¤lfte in Leverkusen-Wiesdorf und zur anderen im Kölner Stadtteil Flittard. Er liegt direkt am Rhein, wo Umschlagsanlagen für Binnenschiffe vorhanden sind. Die StraíŸenanbindung erfolgt über die B 8 und die nahen Autobahnen mit dem Kreuz Leverkusen (A1/ A3 sowie A59). Eine Kleinbahnstrecke nach Köln-Mülheim sorgt für die Anbindung an das europí¤ische Eisenbahnnetz. Der Flughafen Köln/Bonn befindet sich in der Ní¤he, somit ist eine Luftanbindung gewí¤hrleistet.

Auf der anderen Rheinseite liegen die Fordwerke. --> <!--

Geschichte

Gründungsphase

Das Unternehmen wurde am 1. August 1863 in Barmen - heute ein Stadtteil von Wuppertal - von Friedrich Bayer und Johann Friedrich Weskott gegründet. Den frühen Zweck des Unternehmens stellte die synthetische Farbenproduktion dar. Das erste groíŸe Werk entstand spí¤ter in Wuppertal-Elberfeld, dort wurde dann auch ein GroíŸteil der wichtigsten Medikamente wie das Aspirin oder die Sulfonamide/Chemotherapie (Gerhard Domagk - Medizinnobelpreis 1939) bis hin zum Heroin erfunden. Dies machte Bayer bereits in Wuppertal zum Weltkonzern. Die hohe Einwohnerzahl von über 400.000 Einwohnern im hoch industrialisierten Tal der Wupper lieíŸ eine weitere Expansion topografisch bedingt nicht zu. Der Wuppertaler Chemiker und Nachfolger von Friedrich Bayer, Carl Duisberg, wurde in Wiesdorf an der Wuppermündung in den Rhein, einem von Ackerland umgebenen 2000-Einwohner-Stí¤dtchen am Rhein, fündig - die Geburtsstunde des spí¤teren Leverkusen. --> <!--

Wachstum und Expansion

In den folgenden Jahren wuchs das Unternehmen rasant, die Zahl der Mitarbeiter stieg von drei im Gründungsjahr 1863 bis 1881 auf über 300 Beschí¤ftigte. Die weitere Expansion wurde durch die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft 1881 ermöglicht.

--> thumb|englische Bayer-Werbung für Aspirin, Heroin, Lycetol, Salophen u.a. <!-- Die Forschung wurde unter anderem von Carl Duisberg ausgebaut. In Wuppertal-Elberfeld entstand ein modernes wissenschaftliches Laboratorium. Das Unternehmen wurde um die Jahrhundertwende vermehrt international tí¤tig und erschloss neue Geschí¤ftsfelder. Zu der Farbenproduktion, die weiterhin den gröíŸten Anteil am Umsatz hatte, kam eine Pharmazeutische Abteilung. 1897 wurde erstmals Heroin synthetisiert. Das bekannteste Ergebnis der Bayer-Forschung ist das 1899 auf den Markt gebrachte Medikament Aspirin. Bayer begann 1904 mit der Herstellung von Fotochemikalien. Nachdem das Unternehmen seinen Sitz einige Jahre in Wuppertal-Elberfeld hatte, wurde dieser Standort mit dem weiteren Wachstum zu klein. 1912 wurde Leverkusen der neue Sitz.

1913 hatte das Unternehmen ca. 10.000 Mitarbeiter, davon fast 1.000 im Ausland. Das Unternehmen gründete Tochtergesellschaften in Frankreich, GroíŸbritannien, Belgien, Russland und den USA. Der Export nahm 1913 einen Anteil von 80% am Unternehmensumsatz ein. --> <!--

Die Folgen des Ersten Weltkriegs

Durch den Ersten Weltkrieg verlor das Unternehmen einen GroíŸteil seiner Absatzmöglichkeiten. In Russland wurde die Tochterfirma in Folge der Russischen Revolution enteignet, in den USA das Firmenvermögen inklusive aller Patente beschlagnahmt und an die Konkurrenz verkauft. Der Umsatz sank von 1913 bis 1919 um ein Drittel. Wí¤hrend dieser Zeit war Bayer einer der Hauptlieferanten von Giftgas für die Front. --> <!--

I.G. Farbenindustrie

Bereits seit 1904 bestand eine Interessengemeinschaft zwischen Bayer, Agfa und der BASF (s. I.G. Farben). 1915 wurde diese mit weiteren Unternehmen der Farbenindustrie zu einer groíŸen Interessengemeinschaft ausgeweitet.

Da die deutsche Farbstoffindustrie nach dem Krieg schlechter dastand als zuvor, entschlossen sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft 1925 zur Fusion. Das Vermögen der Firma Bayer wurde auf die neu gegründete I.G. Farbenindustrie AG übertragen und die Marke Bayer aus dem Handelsregister entfernt. --> <!--

Weltwirtschaftskrise

Auch die I.G. Farbenindustrie AG wurde von der Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er nicht verschont. Die Beschí¤ftigung und Produktion sanken drastisch, von 12.450 Mitarbeitern im Jahr 1929 wurden bis 1932 2.650 entlassen. Jeder fünfte verlor seinen Arbeitsplatz. --> <!--

Der Zweite Weltkrieg

Die Werke der Betriebsgemeinschaft zí¤hlten für das nationalsozialistische Regime im Zweiten Weltkrieg zu den "kriegswichtigen" Betrieben. Durch den Krieg wuchsen die Anforderungen an die Produktion, es wurden aber auch immer mehr Mitarbeiter zum Kriegsdienst eingezogen. Auch in den Werken der Betriebsgemeinschaft wurden Zwangs- und Fremdarbeiter eingesetzt. Der Anteil dieser machte zu seinem Höhepunkt ein Drittel der Belegschaft aus.

Am 14. April 1945 wurde das Werk Leverkusen durch die Amerikaner eingenommen. Die Werke am Niederrhein lagen in der britischen Zone, deshalb hatte die britische Milití¤rregierung in den folgenden Jahren die vollstí¤ndige Kontrolle über sie.

Erhalten sind Unterlagen, dass die I.G. Farben 150 weibliche Hí¤ftlinge für a€ž170 RM je Stück“ anforderte und erhielt. In einem weiteren Schreiben hieíŸ es dann: a€žDie Experimente sind durchgeführt worden, alle Personen sind gestorben. In Kürze werden wir uns mit Ihnen zwecks weiterer Lieferungen in Verbindung setzen.“ (I.G. Farben aus Müller, Auschwitz, Seite 140) --> <!--

Neugründung der Bayer AG

Nach dem Krieg plí¤dierten die alliierten Siegermí¤chte auf eine Aufgliederung der IG in möglichst viele kleine Unternehmen. Da diese jedoch kaum lebensfí¤hig gewesen wí¤ren, wurde die IG in lediglich 12 Unternehmen, darunter auch die Bayer AG, aufgespalten. Die Bayer AG wurde am 19. Dezember 1951 neu gegründet. --> <!--

Wiederaufbau

Nachdem der Konzern zum zweiten Mal jegliches Auslandsvermögen verloren hatte, wurde der Vertrieb im Ausland schnellstmöglich wieder aufgebaut. Bayer konzentrierte sich wiederum auf Forschung und Entwicklung und konnte einen positiven Geschí¤ftsverlauf im Rahmen des "Wirtschaftswunders" verzeichnen.

1962 hatte die Bayer AG in der Bundesrepublik 61.000 Beschí¤ftigte und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 4 Milliarden DM. --> <!--

Ölkrise

In der Zeit von 1973 bis Anfang der 1980er Jahre erschwerten die hohen Preise für Chemierohstoffe aus Erdöl die Geschí¤fte von Bayer. Bayer baute jedoch trotzdem seine Auslandsvertriebe aus, vor allem in Westeuropa und den USA. Durch mehrere Übernahmen erreichte Bayer auch auf dem US-Pharmamarkt eine bedeutende Stellung. 1974 wurde der Grundstein für das fünfte Bayer-Werk in Deutschland in Brunsbüttel gelegt. Die Pflanzenschutz-Forschung wurde ebenfalls weiter ausgebaut, 1979 begann man in Monheim mit dem Bau eines Pflanzenschutz-Zentrums. --> <!--

Weitere Entwicklung bis heute

1990 beschí¤ftigte Bayer 171.000 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 41,643 Milliarden DM. Bayer widmete sich vermehrt den neuen Absatzmí¤rkten in Osteuropa. So nahm 1994 ein neues Bayer-Werk in Bitterfeld die Produktion von Aspirin auf. Bayer kann seit 1995 in den USA wieder unter dem Namen `Bayer` auftreten, da das Unternehmen mit Kauf der Firma Sterling Winthrop auch die Namensrechte für die USA zurückerwarb. --> <!--

Aufkauf von Aventis CropScience

Im Oktober 2001 übernahm Bayer die Pflanzenschutz-Sparte von Aventis. Mit einem Preis von 7,25 Mrd. Euro stellte dies zu dem Zeitpunkt den gröíŸten Aufkauf in der Geschichte von Bayer dar. Ein Jahr spí¤ter, am 1. Oktober 2002, wurde die Firma Bayer CropScience AG rechtlich selbststí¤ndig. Mit 22.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 6,5 Mrd. Euro stellt sie die Nummer zwei auf dem Markt der Pflanzenschutz-Industrie dar. --> <!--

Lipobay-Krise

Am 8. August 2001 zog Bayer den bis dahin am Markt erfolgreichen Cholesterinsenker Lipobay wegen starker Wechselwirkungen mit Todesfolgen vom Markt zurück. Der Wirkstoff Cerivastatin löste insbesondere in Kombination mit anderen Cholesterinsenkern mit dem Wirkstoff Gemfibrozil einen Muskelzerfall (Rhabdomyolyse) aus. Rabdomyolyse ist eine bei allen Cholesterinsenkern bekannte Nebenwirkung, die jedoch in der Kombination von Cerivastatin mit Gemfibrozil vermehrt auftrat. Da die Kombination vor allem in den USA weiter von í„rzten verschrieben und von Apothekern verkauft wurde, obwohl sie laut Beipackzettel kontraindiziert war, und das Risiko für Bayer nicht mehr kontrollierbar war, hat Bayer Cerivastatin freiwillig vom Markt genommen. In den USA, wo Lipobay unter dem Namen Baycol vermarktet wurde, werden kurz nach dem Bekanntwerden die ersten Klagen gegen Bayer eingereicht. Laut des Geschí¤ftsberichts 2004 wurde Bayer in ca. 14.660 Fí¤llen verklagt (davon 14.550 in den USA). Mit Stand 18. Februar 2005 waren noch 6.191 Verfahren (6.111 davon in den USA) anhí¤ngig. Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht kam es bis zum 18. Februar zu Vergleichen in Höhe von 1.114 Millionen US-Dollar. Neben den Vergleichen wurden zwei Prozesse mit Freisprüchen für Bayer beendet. --> <!--

Börsengang in den USA

Seit dem 24. Januar 2002 wird die Bayer-Aktie auch in New York unter dem Symbol BAY gehandelt. Der Börsengang sollte zuní¤chst am 26. September 2001 stattfinden, musste dann aber wegen des Lipobay-Skandals verschoben werden. --> <!--

Umstrukturierungen 2001 - 2005

Am 13. September 2001 wurde Werner Wenning zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Bayer Konzerns gewí¤hlt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende Manfred Schneider wurde Aufsichtsratsvorsitzender. Unter dem neuen Vorstandschef Wenning begann eine der gröíŸten Umbruchsphasen des Konzerns zwischen 2002 und 2005. Die Notwendigkeit der Neuausrichtung verstí¤rkte die erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten aufgrund der Lipobay-Krise und dem stark eingebrochenen Aktienkurs. Zuní¤chst wurden die bisherigen Geschí¤ftsbereiche der Bayer AG (Pflanzenschutz, Pharma, Polymere und Chemie) in eigenstí¤ndige Teilkonzerne (Bayer CropScience, Bayer HealthCare, Bayer Polymers und Bayer Chemicals) unter dem Dach einer Bayer Holding formiert. Weitere Teile der Bayer AG wurden in Servicegesellschaften wie Bayer Technology Services, Bayer Industry Services und Bayer Business Services ausgegliedert. Auch in anderen Lí¤ndern wurden substanzielle Geschí¤ftsbereiche in eigenstí¤ndige Gesellschaften getrennt.

Ende 2003 wurde bekanntgegeben, dass der Teilkonzern Bayer Chemicals zusammen mit gröíŸeren Teilen des Kunststoffgeschí¤fts des Teilkonzerns Bayer Polymers als unabhí¤ngige Gesellschaft aus dem Konzern ausgegliedert wird. Der Teilkonzern Bayer Polymers wurde in Bayer MaterialScience umbenannt. Die Abspaltung der Bereiche ist zum 1. Februar 2005 komplett in Form eines Spin-offs und mit dem Börsengang der Firma Lanxess vollzogen worden.

Im Sommer 2004 angekündigt, wurde mit Beginn des Jahres 2005 die OTC-Sparte (rezeptfreie Medikamente) der Schweizer Roche (inkl. des 50-prozentigen Anteils des gemeinsamen OTC-Joint-ventures) übernommen. Mit dieser Übernahme wurde der Pharma-Bereich entsprechend neu ausgerichtet. Ziel ist es nun, das weltweit führende Unternehmen im Markt für rezeptfreie Medikamente zu werden.

Die Umstrukturierungen haben den Bayer-Konzern aus den zwischenzeitlichen roten Zahlen wieder hinausgeführt. Im Jahr 2005 betrug der Umsatz 27.383 Mio. Euro und lag damit 17,6 Prozent über dem Umsatz von 2004. Dabei verbesserte sich das Operative Ergebnis um 50 Prozent von 1.875 Mio. (2004) auf 2.812 Mio. Euro (2005). Die Dividende wurde von 0,55 Euro (2004) auf 0,95 Euro (2005) erhöht. --> <!--

Übernahme der Schering AG

Im Mí¤rz 2006 gab der Bayer-Konzern ein Übernahmeangebot für den Berliner Pharmahersteller Schering AG ab und überbot damit ein Angebot der Merck KGaA. Bayer bot den Aktioní¤ren 86 Euro pro Aktie gegen 77 Euro von Merck. Das geplante Transaktionsvolumen sollte dabei ca. 16.5 Mrd. Euro betragen. Bis 30. Mai 2006 wollte Bayer mindestens 75 Prozent der Schering-Anteile besitzen. Allerdings musste diese Frist aufgrund der schlechten Nachfrage auf den 14. Juni 2006 verlí¤ngert werden. Kurz vor Fristende wurde bekannt, dass Merck KGaA den ursprünglichen Anteil an Schering durch Zukí¤ufe auf bis zuletzt 21,8 Prozent erhöhte. Mit Erreichen der Sperrminorití¤t von 25 Prozent hí¤tte Merck die Übernahme dann zuní¤chst verhindern können. Am 14.&nbsp;Juni einigten sich Bayer und Merck darauf, dass Bayer die Schering-Anteile von Merck für einen Preis von 89 Euro pro Aktie übernimmt, wodurch Merck einen auíŸerordentlichen Ertrag von 400 Millionen Euro erzielte. Auch die anderen Scheringaktioní¤re erhalten den erhöhten Preis. Die Übernahme kostet daher Bayer nun fast 17 Mrd. Euro.

Zusammen mit der Bayer HealthCare-Sparte Diagnostika und Pharma soll die neue Pharmasparte auf einen Gesamtumsatz von ca. 14,7 Mrd. Euro kommen und wird zu den weltweit zwölf gröíŸten Unternehmen der Branche zí¤hlen. Das neue Unternehmen soll "Bayer-Schering-Pharma" heiíŸen und den bisherigen Schering Hauptsitz in Berlin beibehalten.

Am 13. September 2006 beschloss die letzte Hauptversammlung der Schering AG einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. AuíŸerdem wurde der Name in "Bayer Schering Pharma AG" geí¤ndert. Bayer hí¤lt nun mehr als 95 Prozent der Anteile und kann damit die restlichen Anteilseigner der Schering AG in einem als "Squeeze-out" bezeichneten Verfahren aus dem Unternehmen drí¤ngen und schlieíŸlich das Unternehmen von der Börse nehmen. Für Schering endete damit die 155-jí¤hrige Selbststí¤ndigkeit. --> <!--

Verkauf Diagnostica

Am 29. Juni 2006 wurde bekannt, dass Bayer die Division Diagnostics von Bayer HealthCare an Siemens verkauft. Der Kaufpreis liegt bei 4,2 Mrd. a‚¬. Dieser Rückzug von Bayer aus dem stark von Elektronik beeinflussten Diagnostic-Geschí¤ft war wohl schon lí¤nger vorbereitet und hí¤ngt nicht mit der Übernahme von Schering zusammen. Dennoch erleichtert der Nettozufluss von 3,6 Mrd. a‚¬ die Finanzierung dieser Transaktion.

Nicht verkauft werden die Bereiche ``Diabetis Care`` und ``Kontrastmittel``. --> <!--

Entwicklung der Mitarbeiterzahlen

class="hintergrundfarbe6"
Jahr Mitarbeiter
1863 3
1881 300
1913 10.000
1929 12.450
1932 9.800 - Weltwirtschaftskrise
1961 80.000 - "Wirtschaftswunder"
1988 165.000
2003 115.400
2004 113.000 (91.700 ohne LANXESS)
2005 93.700
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Liste der Bayer-Werke



thumb|right|500 px|Zweigwerk der Bayer AG in Krefeld-Uerdingen - Ansicht von der Uerdinger Rheinpromenade

``(chronologisch nach Aufbau)`` --> <!--

Anteilseigner



Anteil Anteilseigner
| Streubesitz
| The Capital Group Companies Inc.
| Mitarbeiter
Stand: Oktober 2006 [1] --> <!--

Unternehmenskritik

In den Jahren 2001 und 2003 wurde Bayer mehrmals von Alternet und Multinational Monitor zu den "The 10 Worst Corporations of 2000" gewí¤hlt. Gründe waren neben den Kriegsverbrechen auch die zahlreichen Umweltvergehen, bei denen besonders in Asien immer wieder Menschen zu Tode kamen, sowie irreführende Werbung.

Im ``Schwarzbuch Markenfirmen - Die Machenschaften der Weltkonzerne`` werden der Bayer AG schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, unter anderem "Import von Rohstoffen aus Kriegsgebieten, Finanzierung unethischer Medikamentenversuche, Behinderung eines Entwicklungslandes bei der Herstellung und Vermarktung lebenswichtiger Medikamente, Vertrieb gefí¤hrlicher Pflanzengifte , Ausbeutung und Kinderarbeit bei Rohstofflieferanten" (siehe "Schwarzbuch Markenfirmen", Seite 284ff).

Zu einem tragischen Unglück kam es im Oktober 1999 in Peru, wo 50 Schulkinder durch das Pflanzengift Folidol (enthí¤lt Cyclohexanon und Dichlorbenzol) vergiftet wurden und 24 von ihnen verstarben. Eine Untersuchungskomission des peruanischen Kongresses warf der Bayer AG im Herbst 2002 eine unzureichende Kennzeichnung mit Warnhinweisen auf den Original-Kunststoffbehí¤ltern vor.

Die Bayer AG bekam 2002 den Big Brother Award in der Kategorie "Arbeitswelt" verliehen. Die Jury begründete dies mit den Drogentests, welche von Auszubildenden erbracht werden müssen, um einen Ausbildungsplatz zu erhalten (siehe "Schwarzbuch Datenschutz", Seite 52ff). --> <!--

Literatur

  • Hans-Joachim Flechtner: ``Carl Duisberg. Eine Biographie``, ISBN 3430128099
  • Klaus Werner, Hans Weiss: ``Das neue Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Weltkonzerne.`` Deuticke Verlag, Wien 2003, ISBN 3-216-30715-8
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External links



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